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Mittwoch 16. 05. 2012
Allgemein
SATA Express
von admin

Im August 2011 gab die Serial ATA International Organization (SATA-IO) die Entwicklung von "SATA Express" bekannt. Die neue Spezifikation ist zur Anbindung von SSDs und Hybrid-Laufwerken gedacht. Dabei wird die Softwareinfrastruktur der SATA-Schnittstelle mit dem schnellen PCI-Express-Interface kombiniert. Dadurch soll die Entwicklung neuer Geräte ermöglicht werden, die gleichzeitig mit den bestehenden SATA-Geräten kompatibel sind. Die SATA-IO will einen unkomplizierten Weg schaffen, um die Geschwindigkeit auf 8 bzw. 16 Gbit/s zu erhöhen.





Normale Festplatten werden weiterhin auf den bisherigen SATA-Standard setzen. SSDs und Hybrid-Laufwerke kratzen jedoch schon an der Leistungsgrenze von SATA 6Gb/s und werden von dem neuen "SATA Express" Standard profitieren.

Neben neuen Anschlüssen wird es auch neue Kabel geben. Beides wird abwärtskompatibel sein und kann auch mit einem "normalen" SATA-Anschluss genutzt werden. Die Fertigstellung der neuen Spezifikation wurde ursprünglich für Ende 2011 erwartet und wird nicht lange auf sich warten lassen. "SATA Express" wird dann in der Spezifikation von SATA 3.2 enthalten sein, die für Mitte 2012 vorgesehen ist.
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Mittwoch 02. 05. 2012
Allgemein

Das Landgericht Mannheim hat heute seine Entscheidung im Rechtsstreit zwischen Motorola Mobility und Microsoft bekannt gegeben: Das Gericht gab Motorola Recht und sprach eine Einstweilige Verfügung gegen das Redmonder Unternehmen aus. Folgen hat diese Entscheidung aber vorerst nicht.


Im Patentstreit rund um den H.264-Videocodec hat sich das Mannheimer Landgericht den Argumenten des US-Herstellers angeschlossen und eine Einstweilige Verfügung gegen den Vertrieb der Microsoft-Produkte Windows 7, Internet Explorer, Windows Media Player und Xbox 360 ausgesprochen. Das berichtet das Technik-Blog 'The Verge' unter Berufung auf 'FOSS Patents'.


Eine Auswirkung hat das heutige Urteil aber (noch) nicht: Mitte April hatte ein US-Richter im Bundesstaat Washington Motorola bis auf weiteres untersagt, außerhalb der Vereinigten Staaten gegen ein konkurrierendes Unternehmen vorzugehen. Dadurch hat Motorola zwar ein rechtlich zulässiges Mittel in der Hand, kann es aber nach derzeitigem Stand nicht einsetzen.


Nach Angaben von Florian Müller, der aber zuletzt nicht unumstritten war, weil er Naheverhältnisse zu Microsoft sowie Oracle (offengelegt) hat, komme der "harte Teil" für Motorola erst nach der heutigen Entscheidung des Mannheimer Landgerichts: Denn Microsoft wird sofort in Berufung gehen, was für Motorola bedeutet, dass sie Schadenersatz zahlen müssten, sollte die Entscheidung aus erster Instanz umgedreht werden. Zudem müsse Motorola das zuvor erwähnte US-Gericht davon überzeugen, dass die Lizenz-Forderungen (in Höhe von vier Milliarden Dollar) nicht überzogen sind.


Hinzu kommt, dass Microsoft gemeinsam mit Apple eine Beschwerde bei der EU-Kommission gegen Motorola eingelegt hat, die europäischen Wettbewerbshüter haben auch bereits Ermittlungen eingeleitet. Außerdem hat Microsoft zuvor sein europäisches Vertriebszentrum vorsichtshalber in die Niederlande verlegt, um von etwaigen Negativfolgen außerhalb Deutschlands nicht betroffen zu sein.

Zentraler Punkt der H.264-Auseinandersetzung sind die so genannten FRAND-Patentbestimmungen (Fair, Reasonable and Non-Discriminatory): Demnach müssen die Besitzer bestimmter, essentieller Patente die entsprechenden Lizenzen zu "fairen und nicht-diskriminierenden" Bedingungen ausgeben. Motorola ist der Ansicht, dass vier Milliarden Dollar gerechtfertigt seien, Microsoft teilt diese Meinung naturgemäß nicht.



Quelle

[urlwinfuture.de]winfuture.de[/url]
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Mittwoch 25. 04. 2012
Allgemein

Intel hat mit den Quad-Core-Serien Core i5-3000 und Core i7-3000 die ersten Vertreter seiner dritten Core-Prozessor-Generation Ivy Bridge auf den Markt gebracht. Nach einem BIOS-Update laufen sie auch auf Mainboards mit der Chipsatz-Reihe 6 (Cougar Point) und dem aktuellen Sockel LGA 1155. Im Normalfall kommen sie aber in Desktops und Notebooks zusammen mit der Chipsatz-Serie 7 (Panther Point) zum Einsatz, die Unterstützung für USB 3.0 und PCI Express 3.0 liefert.





Die Desktop-Modelle der Reihe Core i7-3000 kommen mit 8 MByte L3-Cache und Hyperthreading, können also mit ihren vier Kernen bis zu acht Threads gleichzeitig verarbeiten. Die Core-i5-3000-Vertreter bieten 6 MByte L3-Cache und kein Hyperthreading.

Die Recheneinheit der in 22 Nanometer gefertigten Ivy-Bridge-CPUs weist kaum Änderungen gegenüber der der Sandy-Bridge-Prozessoren mit 32 Nanometern Strukturbreite auf. Den Grafikkern hat Intel aber gründlich überarbeitet. Die Anzahl der Ausführungseinheiten ist beim HD 4000 im Vergleich zum HD 3000 von 12 auf 16 gestiegen. Zudem unterstützt die GPU jetzt DirectX 11, OpenGL 3.1 und OpenCL 1.1. An der Taktfrequenz hat sich hingegen nichts geändert. Die Verbesserungen machen sich nicht nur bei der 3D-Leistung bemerkbar, sondern auch bei Anwendungen aus dem Multimedia-Bereich, die die Intel-Technik Quick-Sync beispielsweise zum Enkodieren von Videos nutzen. Mit CyberLink Media Espresso etwa soll der Leistungszuwachs 92 Prozent betragen. An der schwächeren GPU HD 2500 hat sich gegenüber dem Vorgänger HD 2000 hingegen kaum etwas geändert.

Das Leistungsplus der Ivy-Bridge-Prozessoren lässt sich Intel zufolge vor allem auf die dreidimensionale Struktur der neuen 3D-Tri-Gate-Transistoren zurückführen. Sie ermöglichen im Vergleich zu den bisher verwendeten zweidimensionalen, ebenen Modellen eine höhere Transistordichte pro Quadratmillimeter. Die neuen CPUs haben eine Chipfläche von 160 Quadratmillimetern, worauf 1,4 Milliarden Transistoren Platz finden. Zum Vergleich: Bei Sandy Bridge sind es 216 Quadratmillimeter und 1,16 Milliarden Transistoren.


Dank der verkleinerten Fertigungsstrukturen bieten die Ivy-Bridge-Prozessoren gegenüber der Vorgängergeneration neben mehr Leistung auch eine höhere Energieeffizienz. Während Sandy-Bridge-Modelle über eine Leistungsaufnahme von bis zu 95 Watt verfügen, begnügt sich das Spitzenmodell der Ivy-Bridge-Linie Core i7-3770K mit 77 Watt. Ohne den verbsesserten Grafikkern hätten die Energieeinsparungen noch größer ausfallen können.

Die dritte Generation der Core-CPUs bringt darüber hinaus neue Sicherheitsfunktionen mit, die die bestehenden Techniken Identity Protection (Intel IPT) und Anti-Theft (Intel AT) ergänzen. Intel Secure Key generiert vollkommen zufällig Zahlen, um Verschlüsselungsalgorithmen zu stärken. Intel OS Guard soll beim Vermeiden von Attacken helfen, bei denen Angreifer durch das Ausweiten von Rechten ein System aus der Ferne übernehmen. In Kombination mit der Chipsatz-Serie 7 können die neuen Prozessoren mit Intel IPT über die Funktion "Protected Transaction Display" Teile des Bildschirms für Schadsoftware unlesbar machen. Angreifer sind dadurch nicht mehr in der Lage, die zum Stehlen der Identität notwendigen Anmeldedaten zu erfassen.


ZDNet.de hat die Ivy-Bridge-CPU Core i7-3770K bereits mit dem Benchmark PC Mark 7 von Futuremark getestet. Da sich an der Architektur so gut wie nichts verändert hat, fallen die Leistungsunterschiede zur Vorgängergeneration relativ gering aus. Kleinere Tweaks sorgen dafür, dass der Chip bei gleicher Taktfrequenz bis zu zehn Prozent schneller ist als die Sandy-Bridge-Prozessoren. Immerhin erreicht das schnellste Ivy-Bridge-Modell insgesamt die Leistung des wesentlich teureren Core i7-3960X mit sechs Kernen und 12 Threads, der aber nur mit 3,3 GHz zu haben ist, während der Core i7-3770K mit 3,5 GHz Standardtakt arbeitet.

Einige Online-Händler listen schon erste Ivy-Bridge-Prozessoren. So kostet beispielsweise die Boxed-Version des Core i5-3570K inklusive Standardlüfter rund 240 Euro. Die Preise für den Core i7-3770 beginnen bei etwa 285 Euro.


Quelle ZdNet
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